ALLERGENE UND FASERN
Nahezu 30 Millionen Deutsche haben Probleme mit ihren Atemwegen und Schleimhäuten. Staub und an den Staub gebundene organische Partikel gelten als die häufigsten in der Luft vorkommenden Allergene. Bis vor wenigen Jahrzehnten waren Allergien noch die Ausnahme, heute ist jede(r) Dritte davon betroffen.

 

Das Gemisch aus organischen und anorganischen Feinst-Partikeln in unserer Atemluft -allgemein als Hausstaub bekannt- entsteht durch Abrieb von Textilien und Teppichen und durch unsachgemäßen (sprich: undichten) Einbau von Dämmstoffen. Dabei ist nicht der sichtbare Staub auf dem Bücherregal das Problem, sondern der mikroskopische, lungengängige Feinstaub. Darin finden sich auch gerne: Blütenpollen, Hautschuppen, Milbenkot, Rußpartikel, Fasern, Haare und Schimmelpilzreste- und sporen.

Asbest und künstliche Mineralfasern (KMF) spielen hierbei eine besondere Rolle. Von Asbest weiß man schon seit fast 100 Jahren um dessen krebserregendes Potential, bei Glas- und Steinwolle- Produkten gibt es - vorsichtig formuliert- starke Hinweise auf eine kanzerogene Faserwirkung auch beim Menschen.

Raumluftprobenahmen und Analysen führen zu einer sachgemäßen Bewertung der Belastung und somit zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen