HOLZ- UND HAUSSCHÄDLINGE

 

Trockenholzinsekten sind der Hausbock und Holzwurm (Pochkäfer). Schädlinge wie die Holzwespe oder der Fichtensplintbock sind Frischholzschädlinge, d.h. sie befallen nur krankes stehendes oder frisch gefälltes Holz. Da man in trockenem, verbauten Holz manchmal noch ihre Fluglöcher oder Fraßgänge erkennen kann, werden sie gerne verwechselt bzw. zum Vorwand genommen, den Dachstuhl zu sanieren.

Nur wenn Trockenholzschädlinge das verbaute Holz befallen haben, ist Vorsicht geboten. Eine sorgfältige Untersuchung entscheidet über die (giftfreie) Sanierungsmaßnahme.

Holzzerstörende Pilze sind in erster Linie Hausschwämme (Porenschwamm, Warzenschwamm, Echter Hausschwamm), Lederporlinge, Blättlinge und Schimmelpilze. Holz fault und schimmelt nur, wenn es über einen langen Zeitraum regelrecht nass ist. Auch hier gilt: die sorgfältige Untersuchung bestimmt die Sanierungsmaßnahme.

Unter Hausschädlingen sind neben Ratten und Mäusen bekannt: Milben, Heimchen, Schaben, Silberfischchen, Wanzen, Läuse, Pharaoameisen, Taubenzecken u.a. Nach dem Gesetz ist ein Schädlingsbefall meldepflichtig, und zwar bei der Gesundheitsbehörde. In den letzten Jahren wurde eine beachtliche Zunahme des Befalls beobachtet. 90% des Befalls machen Schaben (Kakerlaken) aus.

Immer noch versucht man, Schädlinge mit Sprühgiften oder Fraßgiften zu bekämpfen. Diese Methoden sind auch für den Menschen äußerst bedenklich, weil sie teilweise stark toxisch oder krebserregend sind.

Es gibt mittlerweile genügend Erfahrung mit Spezialködern, Fallen und natürlichen Lock- und Duftstoffen.