MOBILFUNK

Grundsätzliches

Schon die natürliche Umwelt wirkt sich stark auf das Wohlbefinden und die Gesundheit des Menschen aus. Der Tagesrhythmus der menschlichen Aktivität ist u.a. abhängig vom Rhythmus des luftelektrischen Feldes. Unter extremen klimatischen Verhältnissen (atmosphärische Störungen, Hitze, Kälte) können Menschen und Tiere leiden.

Die thermische Gefahr von Hochfrequenzstrahlung ist gut erforscht und in der Fachliteratur beschrieben. Der Mikrowellenherd z.B. nutzt das Prinzip gepulster elektromagnetischer Wellen um besonders Flüssigkeiten zu erhitzen. Bei der Erprobung von Radaranlagen erlitten Arbeiter starke Verbrennungen und es gab Todesfälle. Offizielle Grenzwerte sind deshalb ausschließlich an dem Konzept der Wärmeentwicklung orientiert. Da aber elektrobiologische Einflüsse am Lebewesen nicht nur intensitätsabhängig, sondern auch frequenzabhängig sind, müsste bei der Festlegung der Grenzwerte in der 26. BimSchV (Elektrosmogverordnung) stark differenziert werden. Die Wirkung von elektromagnetischen Feldern extrem geringer Intensität kann infolge Interferenz z.B. auf Nervenzellen sogar wesentlich größer sein als von starken Feldern, auf die der Körper nicht anspricht.

Mobilfunk ist in unserer Zeit nicht mehr wegzudenken und sorgt natürlich auch für eine gewisse Sicherheit im Ernstfall.

Jedoch reagieren mit der nahezu flächendeckenden Versorgung durch die GSM-, UMTS- und LTE-Netze immer mehr Menschen empfindlich auf elektromagnetische Strahlung. Der Umwelt- und Verbraucherorganisation “Diagnose Funk” zufolge rechnet man derzeit mit 10-15% der Bevölkerung., die WHO spricht von ca. 3-4%. Tendenz steigend.

U.a. deshalb forderte im Mai 2011 der Europarat alle Regierungen der europäischen Länder zu einer Wende hinsichtlich der Mobilfunkpolitik auf: Die europäischen Regierungen sollten ihr Möglichstes tun, um die Strahlenbelastung durch den Mobilfunk zu reduzieren. Dazu wurden konkrete Sofortmaßnahmen im Rahmen einer Vorsorgepolitik vorgeschlagen, wie Aufklärungskampagnen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, edukative Maßnahmen, mit dem Ziel den Handygebrauch rigoros einzuschränken, sowie Schulen als WLAN-freie Zonen.  Für elektrosensible Menschen wurde die Erhaltung oder Schaffung funkfreier Gebiete gefordert. Außerdem die Anerkennung der athermischen gesundheitsschädlichen Wirkungen der Mikrowellenstrahlung, mit der dich daraus ergebenden, zwingenden Senkung der Grenzwerte.

Die nichtthermische oder biologisch-neurologische Gefahr für den Menschen aber ist noch wenig erforscht. Wissenschaftler aller Länder tragen seit Jahren besorgniserregende Ergebnisse zusammen, neueste wissenschaftliche Untersuchungen belegen eindeutig eine biologische Auswirkung elektromagnetischer Wellen auf den menschlichen Körper und sehen sie als Verursacher von Befindlichkeitsstörungen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen.

Jede Antenne auf dem Dach, am Radio, Auto, Handy... zeigt, dass hier künstliche Strahlung empfangen oder gesendet wird, die erheblich über dem natürlichen Strahlenpegel liegen muss. Ansonsten könnte man außer dem natürlichen Rauschen nichts hören. Nicht nur ausziehbare Metallstäbe oder spezielle Empfangskonstruktionen und 'Schüsseln' sind gute Antennen für Sender, sondern auch der menschliche Körper, seine Wirbelsäule, Nervenleitbahnen, Extremitäten, Organe, Muskeln, Metallablagerungen im Körper (Stichwort: Amalgam) und Implantate, auch die Tiere, Bäume, Pflanzen, Blätter.

Das Problem sind  neben einer direkten Schädigung die Langzeitbelastungen. Diese können kritische Wirkungen aus­lösen. Der Organismus kann immer nur eine relativ kurze Zeit gegenregulieren, langfristig gesehen gibt er irgendwann auf und Schaden entsteht.

Weit unter den gültigen Grenzwerten sind Einzelwirkungen von renommierten Wissenschaftlern erforscht, und sie sind reproduzierbar. Epidemiologische Studien sind ausreichend statistisch abgesichert. Sie sprechen von Nervenreizen, Zellkommunikations-  und Stoffwechselstörungen, genetische Defekten, psychischen Störungen, Schwangerschafts- und Hormonproblemen, Hirnstromveränderungen, Öffnung der Blut-Hirn-Schranke, Krebs...

Der Landtag warnt: Nach einer Empfehlung des Bayerischen Landtags vom 22. März 2007 sollen Schulen auf drahtlose Internet-Netzwerke (WLAN) verzichten. Der Bildungsausschuss des Landtags appelliert an Schulen, auf kabelgebundene Netzwerke zurückzugreifen. Dadurch sollen mögliche, durch Strahlung bedingte Gesundheitsgefahren ausgeschlossen werden.
Bundesregierung empfiehlt: Besser auf WLAN verzichten: „Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, d. h. herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann.“ Quelle: Bundestagsdrucksache 16/6022 vom 6. Juli 2007

Auch die Europäische Umweltagentur (EEA) warnt nach der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Berichts am 17. September 2007 eindringlich vor den Gefahren hochfrequenter Strahlung, wie sie beispielsweise durch WLAN-Netzwerke, DECT oder Mobilfunk ausgesendet wird: „Die aktuelle Forschung und die Analyse der Langzeiteffekte der Strahlung von mobiler Telekommunikation zeigen, dass es umsichtig von den Gesundheitsbehörden wäre, Maßnahmen zu treffen, um vor allem empfindliche Gruppen wie Kinder der Strahlung weniger stark auszusetzen“, sagt Jacqueline McGlade, geschäftsführende Direktorin der Europäischen Umweltagentur.

Der Rückversicherer Swiss-Re stuft Mobilfunktechniken seit 2013 in die höchste Risikostufe ein und warnt vor "unvorhersehbaren Folgen elektromagnetischer Felder".

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die extrem niederfrequenten magnetischen Felder und die hochfrequenten elektromagnetischen Felder, wie sie von Mobilfunkgeräten ausgestrahlt werden, als für die Menschen möglicherweise krebserregend eingestuft

Die besondere Problematik dürfte neben den Mobilfunkfeldstär­ken die dauernde Einwirkung sein, auch während der besonders empfindlichen Regenerationszeiten  (tagsüber und nachts) und während der Arbeitszeiten.

Die seit Januar 1997 in Deutschland rechtlich verbindliche Elektrosmogverordnung hat ih­re Grenze auf 4.500.000 μW/m2 für das D-Netz und 9.000.000 μW/m2 für das E-Netz fest­gelegt hat. Die offiziellen Grenzwerte werden im praktischen Alltag nirgendwo erreicht, auch nicht in unmittelbarer Nähe zu großen Funkeinrichtungen. Somit ist die Industrie rechtlich abgesichert.

Die wissenschaftliche Grundlage dieser Verordnung ist die vor­eilige und unseres Erachtens naive Annahme, dass nur der thermische Effekt biologisch relevant ist, das heißt, dass nur eine Erwärmung des Körpers oder von Körperteilen als Folge der elektromagnetischen Feldeinwirkung gefährlich werden könnte.

Das Problem von Anwohnern in der Nähe solcher Funkstationen ist aber sicherlich nicht die Angst vor körperlicher Erwärmung (denn dann müssten Sonnenbaden, Wärmeflaschen, Sau­nagänge und Pudelmützen noch gefährlicher und längst verboten sein), sondern die be­rechtigte Frage nach den vielen möglichen gesundheitlichen Risiken. Solche biologisch entscheidenden jedoch immer nicht-thermischen Symptome wurden aber bei der allzu theoretischen Berech­nung der Grenzwerte gar nicht berücksichtigt. Außerdem geht es bei der Elektrosmog­verordnung nur um akute Gefahren und nicht um Langzeitschäden. Von Lebensqualität, Wohlbefinden, Konzentrationsfähigkeit oder Vitalität ganz zu schweigen.

Aus der Praxis kennen Kinderärzte, Umweltmediziner und Baubiologen Krankheitsbilder wie Schlafstörungen, Herzrasen und Herzrhytmusstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Allergien, depressive Verstimmungen, Lernstörungen bei Kindern, Migräne, Blutdruckveränderungen u.a., deren Ursache in der hochfrequenten gepulsten Mobilfunkstrahlung zu suchen ist. Aufgrund der kurzen Wellenlänge (Hochfrequenz !) sind Kinder besonders betroffen (Antennenfunktion).
Sogar die Bundesärztekammer verlangte bereits im August 2000 vom Bundesamt für Strahlenschutz eine drastische Senkung der Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung und forderte das Amt auf," sich mit den seriösen wissenschaftlichen Ergebnissen auseinander zu setzen."
(Heyo Eckel, Vorstandsmitglied der Kammer).

Im Gegensatz zum Mobiltelefon, dessen Nutzung meist freiwillig ist, erfolgt die Exposition gegenüber den Immissionen einer Mobilfunksendeanlage in der Regel unfreiwillig.
Bei den Einwirkungen auf den menschlichen Organismus wird vom Bundesamt für Strahlenschutz und den Mobilfunkbetreibern "nur" der thermische Effekt (die Erwärmung des Gewebes) anerkannt. Sogenannte nicht-thermische Effekte der elektromagnetischen Wellen, welche Wissenschaftler für die Störung der biochemischen Kommunikation der menschlichen Zellen und für die Beeinflussung bestimmter Gene verantwortlich machen, werden ignoriert.

Internationale wissenschaftliche Studien belegen schon seit langem, dass gepulste Hochfrequenz, wie sie von Handys und deren Sendemasten ausgehen, in Tierversuchen
· Hirnschäden (Perrson et al. 1997, von Klitzing 1999, Saalford et al. 2000),
· Erbgutveränderungen (Lai & Sing 1995, Philips et al. 1998, Vijalami et. Al 1997 und 1998, Goswami et al. 1999),
· eine drastische Reduzierung des Immunhaushalts (Fesenko 1999, Lyle et al. 1983, Burch et al. 1997 und 1998) sowie
· Tumorwachstum und Krebs (Guy et al. 1984, Repacholi et al. 1997, Hardell 1999) und andere Defekte auslösen können.

Zahlreiche jüngere Studien bestätigen dies.

 

WLAN  Strahlend ins Internet

Was ist WLAN?

Mehr und mehr ziehen neue Funktechnologien in unsere Häuser ein, sozusagen als kleine Brüder der großen Mobilfunksysteme mit ihren Antennen auf vielen Häusern. Funk wird mittlerweile neben dem Telefonieren vor allem für die Übertragung größerer Datenmengen verwendet. WLAN steht für Wireless Local Area Network, auch einfach Wireless oder Hotspots genannt. Es handelt sich um drahtlose lokale Netzwerke. Man kann über sie zu Hause von seinem Computer, Notebook oder PDA aus ohne Kabelsalat im Internet surfen oder Emails verschicken, ebenso an immer mehr Orten und Plätzen draußen, in Hotels, auf dem Marktplatz oder in Bahnhofs-Warte´-hallen. Mittlerweile gibt es in Deutschland zigtausende öffentlich zugängliche WLAN-Hotspots, daneben natürlich viele betriebliche Systeme z.B. in Bürogebäuden.

Wie funktioniert WLAN?

Der WLAN-Sender im DSL-Router (oder auch in einem sepraten WLAN-Access-Point) sendet immer, egal ob man gerade Daten überträgt oder nicht. Dies macht keinen besonderen Sinn, ist aber leider immer so. Nonstop wird mit kritischen 10 Hertz niederfrequent gepulste Mikrowellenstrahlung quer durch das ganze Haus gefunkt, Tag und Nacht, sobald und so lange des Gerät in der Steckdose steckt. Zudem senden die Funkpartner, also das Notebook oder der stationäre Computer mit integrierten oder einschiebbaren Funkkarten, zumindest wenn Datenverkehr erfolgt, oft auch wenn der Rechner nur eingeschaltet ist. Dabei entstehen hohe Intensitäten, die die meiste Zeit nicht notwändig sind.

Warum werden solche Sender nicht erst dann aktiv, wenn es was zu tun gibt, z.B. für die kurze Zeit der Datenverschickung, und schalten sofort und automatisch ab, wenn der Funk nicht gebraucht wird? Das wäre leicht möglich, wurde aber von den technischen Entwicklern nicht berücksichtigt. Eine Abschaltautomatik wurde bewusst eingespart.

Wie erkenne ich WLAN? Die unscheinbaren WLAN‑ Funkantennen in kleinen eckigen oder runden Plastikgehäusen verstecken sich in der Nähe irgendeiner Telefondose, manchmal sogar in Schlafzimmern. Meist sind sie erkennbar an Ihren kurzen Antennen.

Wie weit strahlt WLAN? Es treten durch die WLAN-Sender in einigen Metern Entfernung Strahlungsstärken um 1000 µW/m2 auf, vergleichbar mit denen in einigen Dutzend oder auch über hundert Metern Entfernung um Mobilfunk-Sender herum. Bei solchen Werten warnt bezüglich des Mobilfunks bereits die Bundesärz­tekammer, Hirnstromveränderungen oder andere biologische Effekte sind belegt. Ohne dazwischen liegende Baumasse kön­nen durch WLAN bis in etwa 50 m Entfernung Strahlungsstär­ken über 5 µW/m2 auftreten, was aus baubiologischer Sicht bereits inakzeptabel ist (für die spezielle WLAN-Strahlung sind nach bisherigen baubiologischen Erfahrungen vielleicht sogar schon Werte um 0,1 - 1 µW/m2 kritisch). Jede massive Wand oder Betondecke dämpft etwa um 50-80 %, Leichtbauwände dagegen fast gar nicht.

Gibt es offizielle Stellungnahmen zu  WLAN? Es gibt massive Kritik, Reaktionen und Warnungen von Baubiologen, Forschern, Ärzten und sogar offiziellen Stellen in Deutschland wie im Ausland. »Die Bundesregierung warnt vor WLAN-Nutzung. WLAN-­Netze in Privathaushalten sollten vermieden werden«. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt, den Ein­satz von WLAN am Arbeitsplatz und Zuhause zu vermei­den. Um die persönliche Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten, sei es besser, bei den kabelgebunde­nen Netzwerken zu bleiben. Die Stadt Frankfurt am Main und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnen WLAN wegen der Strahlenbelastung für alle Frankfurter Schulen ab, sie warnen vor den gesund­heitlichen Risiken und favorisieren leitungsgebundene Techniken. Vier Pariser Bibliotheken haben ihr drahtloses Netzwerk abgeschaltet. Viele Mitarbeiter hatten sich nach Inbetriebnahme des WLAN über Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Übel- und Müdigkeit geklagt. Der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags rät Schulen von WLAN ab und appelliert, bayerische Schulen sollen auf solche drahtlosen Internet-Zugänge verzichten. Priorität habe die Reduzierung der Strahlenbelastung in Klassenräumen.

Wo überall ist WLAN?  Das aus baubiologischer Sicht größte Problem hat sich in den letzten Jahren durch den massiven Einsatz von WLAN-Geräten auch in normalen Wohnräumen ergeben: so gut wie immer steckt im DSL-Router oder im Notebook auch ein WLAN-Sender (was manchen Nutzern aber noch nicht einmal bewusst ist). Sinn hierbei: Man soll überall zu Hause und im Außenbereich bequem mit seinem Notebook im Internet surfen können, nicht nur im Büro, sondern auch im Wohnzimmer und im Garten. Attraktiv ist das Ganze vor allem deswegen, weil dafür keine neuen Leitungen im Haus verlegt werden müssen, die Installation also ohne Wandschlitze und ohne Dreck abläuft.

Ist WLAN bedenklich?

Die Verbraucherzentralen warnen vor WLAN. Es handelt sich um Mikrowellenstrahlung wie bei Mobilfunk und DECT-Telefonen. Das ZDF-Verbrauchermagazin WISO' stellt klar: »WLAN verur­sacht Elektrosmog. Auf den Nachttisch oder ins Schlaf­zimmer gehört kein WLAN-Router oder die Basisstation eines DECT-Telefons«. Dr. Gerd Oberfeld, Umweltmediziner der Salzburger Landesregierung, spricht bei WLAN von »Strahlenschleudern«. In den USA wurden erste Klagen von Eltern in Sachen WLAN eingereicht: »Mi­krowellen dieser Art verursachen schwer­wiegende Gesundheitsrisiken, speziell bei Kindern«. Die Realität sieht leider meist komplett an­ders als all diese Forderungen aus, überall wird WLAN eingeplant: Grund genug, sich dem möglichst zu entziehen, oft hat man es selbst in der Hand, man muss es nur wissen und darauf achten.

 Wie kann ich mich vor WLAN schützen? Hier eine Reihe von Tipps zur Vermeidung bzw. Reduzierung von WLAN-Strahlung:

  • Leitungsgebundenen Datenübertragungssystemen sollten Vor­rang gegeben werden gegenüber per Funk arbeitenden (auch wenn hier und da Kabel verlegt werden müssen), vor allem in Wohnhäusern, Schulen, Kindergärten...
  • Wenn schon überhaupt, dann WLAN-Anlagen nur mit der niedrigsten benötigten Leistung betreiben (lässt sich in der Regel per Software einstellen).
  • Access-Points nur in der kurzen notwendigen Zeit senden lassen, wenn wirklich Daten übermittelt werden, sonst immer abschalten, besonders nachts; dazu Schalter am WLAN-Gerät ausschalten, oder den Gerätestecker der Stromzufuhr ziehen.
  • Mit Daueraufenthaltsplätzen möglichst großen Abstand (>10m) zu den Sendeantennen einhalten.
  • Sender nicht in den zu versorgenden Räumen selbst, son­dern in weiter entfernt liegenden Fluren oder wenig be­nutzten Räumen installieren.
  • Achten Sie hierbei auch auf Ihre Nachbarn!
  • Durch Ausrichtung der Access-Point-Antennen Strahlungsbelastung an Daueraufenthaltsplätzen minimieren, niemals Sektorenantennen mit hohen Antennengewinnen (und damit gerichteten Verstärkungen) an Access-Points anschließen und auf Daueraufenthaltsplätze ausrichten.
  • Bei Notebook oder PC: Abstand zur Funkkarte einhalten; werden längere Zeit größere Datenmengen übertragen, ganz weggehen; Funkkarten immer abschalten bzw. per Software deaktivieren, wenn Sie nicht benötigt werden.
  • Räume oder Wände eventuell gezielt abschirmen, falls die WLAN-Wellen von draußen oder von Nachbarn kommen; hierzu aber vorher unbedingt Strahlungsmessungen durch­führen lassen (Spektrumanalyse).

 


DECT-Schnurlostelefone    Der eigene Sendemast in der Wohnung

Was sind Schnurlostelefone?  Schnurlose nennt man jene funkenden Haustelefone, die in einem Be­reich von rund 50 bis 300 Metern ohne Kabel auskommen und deren kleine unscheinbare Basisstationen (oft gleichzeitig die Ladestationen der Akkus) in den eigenen vier Wänden auf Schreib- oder Nachtti­schen stehen. Sie funktionieren ganz nach Mobilfunkmanier und ah­men im Kleinen nach, was ihnen die größeren Brüder, die echten Han­dys und ihre Basisstationen auf Türmen und Dächern, vormachen. DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) hat in den letzten Jahren alle anderen Standards (auch CT1+) verdrängt.

Funken DECT sehr stark? Baubiologische Hausuntersuchungen zeigen, dass sie inzwischen zu den stärksten hochfrequenten Strahlungsquellen in Innenräumen geworden sind. Ihre Immissionen sind durchschnittlich weit stärker als die der Mobilfunkbasisstationen in der Nachbarschaft.

Was hat sich bei DECT geändert? CT1+-Schnurlose funktionierten mit analoger Technik und funkten mit nicht gepulsten Wellen, und das nur, wenn wirklich telefoniert wurde. So sollte es sein, wenn man überhaupt drahtlos telefonieren will. DECT funktioniert mit doppelt so hohen Mikrowellenfrequenzen und intensiverer Strahlung, kommt aber dennoch nicht weiter, eher im Gegenteil. Je niedriger die Funkfrequenz, desto besser die Durchdringfähigkeit durch massive Bausubstanz, je höher die Frequenz, desto schlechter. Deshalb braucht man zur Erzielung des gleichen Effektes, nämlich einer akzeptablen Gesprächsqualität auch durch Wände und Betonarmierungen hindurch, bei den höheren Frequenzen mehr Kraft, mehr Leistung, mehr Energie, das heißt höhere Strahlungsstärken. Der echte technisch effektive und biologisch relevante Spitzenwert des DECT-Senders liegt bei 250 mW und somit schon im Bereich der durchschnittlichen Leistungen von D- und E-Netz- sowie UMTS-Handys.

DECT - gepulste Dauerstrahlung? DECT-Schnurlose funktionieren mit digitaler Technik, sen­den dagegen aber relativ starke und gepulste digitale Wellen, und (das ist besonders wichtig) die kleinen Basisstationen (nicht die Hö­rer) senden mit voller Leistung nonstop, Tag und Nacht, 24 Stunden, auch wenn gar nicht telefoniert wird. Gepulster Elektrosmog zu Hause und darüber hinaus, ohne Unterbrechung, bis zu 300 Meter weit. DECT funkt mit 250 mW bei 1880 bis 1900 MHz, gepulst mit 100 Hz. GAP erweiterte 1997 den DECT-Standard. GAP (Generic Access Profile) gewährleistet, dass DECT-Telefonsysteme verschiedener Hersteller miteinander optimal kommunizieren können. GAP und DECT meinen das Gleiche. Die DECT-Ingenieure erklärten, dass die Basisstationen der gepuls­ten Schnurlosen Dauersender nach DECT-Standard sein müssen: Man kann an eine Basisstation mehrere Handgeräte anschließen, die wiederum untereinander kommunizieren. Deshalb müsse die Basis­station ständig mit den Handgeräten in Kontakt bleiben. Nachdem das Bundesamt für Strahlenschutz ein Abschalten bei Nicht-telefonieren eingefordert hatte, ging es plötzlich auch anders. Aber immer noch Vorsicht: Auch sog. Repeater sind Dauersender, moderne Kombigeräte, die ein normales Kabeltelefon mit zusätzlicher DECT-Schnurlosmöglichkeit bieten, funken auch pausenlos, manchmal sind solche DECT-Sender selbst in Faxgeräten eingebaut.

Gibt es gesundheitliche Beeinträchtigungen durch gepulste Strahlung? Hierzu gibt es eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, die bereits seit Jahren auf Zusammenhänge von gepulster Strahlung und Befindlichkeitsstörungen hinweisen. Betroffenen sprechen in diesem Zusammenhang immer wieder von:

  • Schlafstörungen,
  • Müdigkeit,
  • Reizbarkeit,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Kopfschmerzen,
  • Schwindel,
  • innere Unruhe,
  • Herzrasen,
  • Blutdruckerhöhung, usw.

Da die Langzeitwirkungen der modernen Kommunikationstechnologien nur unzureichend erforscht sind, rät neben kritischen Institutionen wie u.a. der VB auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BFS) zu geeigneten Vorsorgemaßnahmen, um die Strahlungsbelastung so weit wie möglich zu vermeiden, also zu einer Strahlungsreduktion der DECT Telefone.

Mit welchen Möglichkeiten lässt sich die Strahlungsbelastung reduzieren? Individuelle Maßnahmen, wie das Einwickeln der Basisstation in Aluminiumfolie oder ein Versenken im Schnellkochtopf sind alleine aus Funktionalität und aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen. Die Basisstation sollte so weit wie möglich von Schlaf- und Ruheräumen aufgestellt werden. Dabei sollte auch beachtet werden, dass durch den Standort auch Ihre Nachbarn nicht unnötig belastet werden. Eigentlich logisch: so weit man mit dem Handteil telefonieren kann, so weit reichen auch die Strahlung Ihrer Basisstation und die Ihrer Nachbarn.

Was sind „strahlungsarme“ DECT Telefone? Bis 2005 haben bei fast allen verkauften Geräten während eines Telefonats sowohl die Basisstation als auch das Mobilteil gepulste Strahlung mit maximaler Sendeleistung abgegeben. Neuere Entwicklungen bieten seit einiger Zeit folgende Vorteile:

  • Vollständige Abschaltung der Strahlung der Basisstation nach Gesprächsende
  • Reduzierung der Strahlung der Basisstation um den Faktor 250.000 bis 100.000.000 nach dem Gesprächsende
  • Leistungsabsenkung der mobilen Handapparate im Nahbereich der Basisstation auf 25 bis 30 % der üblichen  Strahlung.

Diese neueren DECT-Telefone haben oftmals die Bezeichnung eco Modus oder low radiation. Doch Vorsicht: Bei manchen Modellen muss dieser Modus erst speziell aktiviert werden. Auch ist die vielfache Empfehlung, den Hörer erst bei entladenen Akkus wieder in die Basisstation zurückzulegen, strahlungstechnisch nicht sinnvoll, denn viele Basisstationen reduzieren erst dann ihre gepulsten Bereitschaftssignale, wenn der Hörer fest in der Basisstation verankert ist.

Nach welchen Kriterien sollte man ein schnurloses Telefon auswählen? Generell gilt: Jedes schnurlose Telefon emittiert Strahlung, je näher die Strahlungsquelle am Körper ist, desto größer ist die aufgenommene Funkbelastung. Deswegen ist ein schnurgebundenes Telefon immer noch die beste Alternative. Kann auf ein DECT Telefon nicht verzichtet werden, sollten Sie folgende Kriterien beachten:

  • Die Basisstation sollte sich automatisch nach Beendigung eines Telefonats abschalten, auch dann, wenn sich das Mobilteil nicht in der Ladeschale befindet.
  • Eine Absenkung der Dauerstrahlung der Basisstation auf 0,000 001% wird bereits von einigen Herstellern realisiert. Wichtig ist auch hier, dass die Absenkung nach Beendigung des Telefonats unabhängig von der Position des Handteils erfolgt.
  • Außerdem sollte die Strahlungsleistung von Basisstation und mobilem Hörer stufenlos in Abhängigkeit von der Verbindungsqualität abgesenkt werden.

 

Studie im Auftrag der T-Mobil weist auf gesundheitliche Risiken hin

Das ECOLOG-Institut, Hannover, hat im Auftrag der T-Mobil bereits 2002 den damaligen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu möglichen Auswirkungen der Felder des Mobilfunks auf die Gesundheit ausgewertet und unter dem Gesichtspunkt des vorsorgenden Gesundheitsschutzes bewertet. Bilder/Freilandantenne
Ergebnisse
Es gibt eine Reihe sehr ernst zu nehmender Befunde aus Untersuchungen an stärker belasteten Bevölkerungsgruppen und aus Tierexperimenten, die auf eine krebsfördernde Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder, wie sie beim Mobilfunk benutzt werden, hindeuten. Experimente an Zellenkulturen ergaben zudem deutliche Hinweise auf eine direkte gentoxische Wirkung dieser Felder, wie DNS-Brüche und Schäden an den Chromosomen, so dass auch eine krebsauslösende Wirkung nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Auf ein kanzerogenes Potential der Mobilfunkfelder deuten auch die Befunde zur Beeinflussung der Zelltransformation, der Zellvermehrung und der Zellkommunikation. Nachgewiesen wurden ferner Störungen weiterer zellulärer Prozesse, z.B der Protein-Synthese und der Steuerung durch Enzyme. In zahlreichen Versuchen an Menschen wie an Tieren wurden Beeinflussungen des Zentralen Nervensystems nachgewiesen, die von neurochemischen Effekten bis zu Veränderungen der Hirnpotentiale und Beeinträchtigungen bestimmter Gehirnfunktionen reichen. Letztere zeigen sich im Tierexperiment u.a. an Defiziten im Lernvermögen. Bei Versuchspersonen, die den Feldern von Mobiltelefonen ausgesetzt waren, wurden Beeinflussungen bestimmter kognitiver Funktionen nachgewiesen. Mögliche Risiken für das Gehirn ergeben sich auch durch die Erhöhung der Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Fremd- und potentielle Schadstoffe, die in mehreren Experimenten bei Tieren nachgewiesen wurden, die Mobilfunkfeldern ausgesetzt waren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am ECOLOG-Institut fanden bei ihrer Recherche auch zahlreiche Hinweise auf Wirkungen der Felder des Mobilfunks auf das Hormon- und das Immunsystem. So lösten diese Felder bei Versuchstieren eindeutige Stressreaktionen aus, die sich z.B. an einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen zeigten. Im Tierexperiment konnte auch eine deutliche Verminderung der Konzentration des Hormons Melatonin im Blut exponierter Tiere festgestellt werden. Diese Befunde sind deshalb bedeutsam, weil Melatonin eine zentrale Steuerfunktion für das Hormonsystem und die biologischen Tagesrhythmen hat und es die Entwicklung bestimmter Tumoren hemmt.
Kommentar
Dr. Peter Neitzke, Koordinator der Arbeitsgruppe am ECOLOG-Institut: "Im Mittelpunkt unserer Untersuchungen standen Wirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks auf Mensch und Tier, die bei so geringen Intensitäten auftreten, dass ein thermischer Effekt ausgeschlossen werden kann. Wir haben die entsprechenden Studien einer strengen Prüfung hinsichtlich der angewandten Methodik, der Vollständigkeit der Dokumentation und der Aussagekraft der Ergebnisse unterzogen. Dabei zeigte es sich, dass rund 80 Prozent der in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlichten Untersuchungsergebnisse für die Beurteilung möglicher gesundheitlicher Risiken durch den Mobilfunk wenig hergeben. Der Rest, auf den sich unsere Bewertung stützt, ist jedoch so gut gemacht und in sich konsistent, dass wir die deutlichen Hinweise auf Gesundheitsrisiken ernst nehmen müssen. Um den Schutz der Bevölkerung vor den Auswirkungen der Felder des Mobilfunks zu verbessern, brauchen wir in Deutschland deutlich niedrigere Vorsorgegrenzwerte, wie sie bereits in einigen europäischen Nachbarländern gelten. Die Erfahrungen dort zeigen, dass die Nutzung der Mobilfunktechnologie und ein vorsorgender Gesundheitsschutz vereinbar sind."

Heute, 2013, existieren eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen digitaler Hochfrequenzstrahlung und fehlerhaften biologischen Prozessen sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TETRA   - noch mehr Mobilfunk

Was ist TETRA?

TETRA (Terrestrial Enhanced Trunked Radio) ist ein Bündelfunksystem, das im

Gegensatz zum öffentlichen Mobilfunk nur geschlossenen Benutzergruppen zur Verfügung stehen soll: „Blaulicht"-Behörden wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Bundesgrenzschutz... aber auch Behörden. Es können bestimmte Teilnehmergruppen oder auch alle Teilnehmer gemeinsam gleichzeitig angesprochen werden (Gruppenruf/Rundspruch). Die Endgeräte der Benutzer können im Nahbereich häufig auch ohne zentrale Basisstation direkt miteinander kommunizieren.

TETRA, bisher mehrfach aufgeschoben, soll demnächst in Deutschland betriebsbe­reit sein. In anderen Ländern wie England ist es schon einige Zeit in Funktion. Hauptgründe für die Einführung der Technik sind die Abhörsicherheit, die höhere Datenübertragung, der Telefoniermodus und bessere Sprachqualität.

 

Wie funktioniert TETRA?

Die TETRA-Erfinder hol­ten sich bei der Entwicklung Anregungen bei den D- und E-Netzen. Es arbeitet daher eben­falls mit Zeitschlitzverfahren, das zur periodischen Pulsung des gesendeten Signals führt. TETRA arbeitet im Frequenzbereich 380 -470 MHz. Im Zuge des weiteren Ausbaus sind auch Frequenzen im Bereich 870 - 876 MHz und 915 - 921 MHz für TETRA vorgesehen. Die Basisstationen sind vernetzt, der Organisationskanal einer Basisstation sendet ständig mit voller Leistung in allen vier Zeit-schlitzen. Die Pulsfrequenz des Mobilteils beträgt 17,6 Hz, die der Basisstation 70,4 Hz mit 17,6Hz-Komponenten.

Wieder eine neue Technik ohne Vorabforschung, wieder eine ganz andere Feldart, noch mehr Fragezeichen.

 

Kommen wieder neue Sendemasten?

Tausende Sender müssen hierfür neu instal­liert, neue Handys gebaut werden. TETRA ist bei uns noch nicht rich­tig im alltäglichen Einsatz, da gibt es schon die ersten Klagen über technische Störungen und reichlich Befürchtungen über gesundheit­liche Auswirkungen aus anderen europäischen Ländern, besonders aus England.

 

Wie sind die ersten Erfahrungen?

Die britische Medical Devices Agency meldet, dass im Einfluss der TETRA-Strahlen Herzschrittmacher und Infusionspumpen ausfallen, Störungen bei Krankentransporten auftreten, die Medizin- und Com­putertechnik in Krankenhäusern und OPs höchst empfindlich reagiert oder ganz streikt. Ein Mindestabstand von drei Metern zu allen medi­zinischen Geräten ist mit den TETRA-Handys einzuhalten. Mit TETRA ausgestattete Einsatzfahrzeuge sollen so weit wie möglich entfernt von Intensivstationen geparkt werden.

 

 

Gibt es schon Berichte über gesundheitliche Auswirkungen von TETRA?

Großbritannien ist das Land mit der längsten TETRA-„Erfahrung". Gerade im Bereich der Polizei wird von – teils gravierenden – Gesundheitsproblemen berichtet. Innerhalb von neun Monaten nach der Einführung der Technik häuften sich die Gesundheitsbeschwerden massiv.

Einer der bekanntesten Kritiker von TETRA ist Prof. Dr. Gerard J. Hyland, ehemaliger Physikprofessor an der Universität Warwick, England. Er nennt folgende typische Symptome bei Exposition durch TETRA-Basisstationen:

Kopfschmerzen und Migräne

Nächtliche Halluzinationen

Unangenehme Körpererwärmung und Rötungen durch das Handgerät

Schlafstörungen

Erschöpfung

Stark beeinträchtigtes Immunsystem

Nasenbluten Angst

Zahnschmerzen

Neuralgien bis hin zu hohem Blutdruck

Depressionen

 

Auch Schottland ist besorgt. Hier sind 700 TETRA-Basisstationen für den Polizeifunk geplant. Man befürchtet massive gesundheitliche Probleme. Experten halten die neue Technik für noch gefährlicher als die bisherigen, besonders wegen der recht niedrigen Pulsfrequenzen. Wissenschaftler warnen, die Strahlung könne Leukämie auslösen.

 

Was sagen Wissenschaftler, was die zukünftigen Nutzer?

Wissenschaftler betonen, die spezielle Frequenz der gefürchteten Pulsung sei unseren Hirnwellen sehr nah. Wenn das Problem die niedrige Frequenz der TETRA-Handypulsung von 17,6 Hz und der periodischen 70,6 Hz an der TETRA-Basis ist, was ist dann mit dem Takt von 100 Hz bei UMTS und beim DECT-Schnurlostelefonen und 10 Hz bei WLAN? Der 10-Hz-Puls von WLAN ist einer der niedrigsten aller Funktechniken.

"Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor gesundheitlichen Gefahren durch das neue TETRA-Digitalfunksystem, welches im deutschen Polizeidienst eingesetzt werden soll." So Konrad Freiberg, Vorsitzender der GdP, in der 'Frankfurter Rundschau' und anderen Medien. Die Gewerkschaft fordert die Innenminister von Bundesregierung und Ländern auf, vor der nun anstehenden flächendeckenden Einführung bei uns in Deutschland die biologischen Risiken genau zu prüfen: "Bisher wurden umfangreiche Untersuchungen zu Kosten, zur Technik und Infrastruktur durchgeführt, jedoch nicht zu Gesundheitsrisiken. Die Gesundheit der Polizeibeamten geht vor."

Da stimmen wir zu! Aber: Sind Polizeibeamte schützenswerter als der Rest der Bevölkerung? So ¨groß ist der Unterschied der jetzigen Mobilfunktechnik mit dem kommenden TETRA-System nun wieder nicht.

Auch die Bundeswehr sorgt sich um biologische Probleme, die TETRA mit sich bringen soll, denn auch hier soll die neue Funktechnologie eingesetzt werden.

Dabei ginge es prima ganz ohne Pulsung, wie der Mitbewerber TETRAPOL seit 1992 zeigt. Darüber denkt auch das Militär nach.